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FAM Hausmeister Dienste GmbH

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Presse

WIRTSCHAFT: Regionales Schwergewicht

FAM Hausmeisterdienste – vom Ein-Mann-Betrieb zum Mittelstand

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FALKENSEE - Das Archiv liegt noch in 50 Kartons im Lager. Sonst aber sei der Umzug vollzogen, sagt Fabian-Alexander May. Das war kein Pappenstiel: Mit 150 Mitarbeitern und 76 Fahrzeugen ist die FAM Hausmeisterdienste GmbH ein ziemlich großes Unternehmen. „Das gab ein Chaos, das nur ein Genie überblickt hätte“, bekräftigt May und betont grinsend den Konjunktiv. Doch irgendwie hat es funktioniert: An der Leipziger Straße 62 konnte die FAM vor Kurzem Eröffnung feiern: Mit neuen und alten Kunden, Nachbarn und interessierten Falkenseern.

Geschäftsführer in der neuen Halle

FAM war nicht immer so ein großes Unternehmen: Vor knapp zehn Jahren hat der heute 30 Jahre alte May die Hausmeisterdienste gegründet, die dann stetig und schnell wuchsen: vom Ein-Mann-Betrieb zum regionalen Schwergewicht. „Ich will kein bundesweit bedeutsamer Spieler oder gar Global Player werden“, sagt er nachdrücklich – aber zuzutrauen wäre es ihm. Hat er anfangs noch selbst Treppenflure gewienert, so reinigen seine Mitarbeiter heute 1,15 Millionen Quadratmeter Gehwege und Parkplätze, 500 000 Quadratmeter Straßen und Plätze und halten 1,6 Millionen Quadratmeter Grünflächen in Schuss – von den 600 000 Quadratmetern spiegelblanker Glasflächen ganz zu schweigen. In acht Berliner Bezirken besorgen sie den Winterdienst, allein in Spandau sind 120 Kilometer Radwege zu pflegen.

Für all diese Aufgaben und das rasante Wachstum war die alte Halle bald zu klein. Auch wechselte dort der Besitzer und machte auf Verlängerung des Mietvertrags wenig Hoffnung. Also entschied Fabian-Alexander May, es müsse etwas Eigenes her.

Die Stadt Falkensee hatte ein passendes Grundstück, und flugs war eine 800 Quadratmeter große Halle nebst Bürotrakt projektiert, die im Winter aus dem Boden wuchs. Ob sie mit dem Wachstum der FAM Schritt halten kann, sei noch dahingestellt: Zum Jahresende will May zukaufen, denn er könnte schon wieder expandieren. Dass es so gut läuft, liegt auch am Standort: Der Berliner hat seine Firma 1999 auch aus Steuergründen in Falkensee angemeldet. Und dass er günstig genug ist, um die großen städtischen Aufträge in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu bekommen, liegt auch an den brandenburger Tarifen. Dass er angesichts seines Erfolges in vermeintlich schickere Großstädte umzieht, muss nach Aussage des Geschäftsführers aber niemand fürchten: Er ist entschlossen, in Falkensee zu bleiben. Die Stadt habe ihm Glück gebracht. (Von Jan Bosschaart)

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung 11.07.2008


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